Polizisten
am Eingang, eine Maßnahme nach dem Hilferuf der Lehrer.
Sie hatten geschrieben, Gewalt und Zerstörung seien hier
an der
Tagesordnung.
Die Gegend der Schule
gilt als Problemviertel, mehr als 80 Prozent der Schüler
kommen hier aus Zuwandererfamilien. Berlins Migrationsbeauftragter
Günter Piening:
"Es handelt sich
hier vor allem um Flüchtlinge, die lange ohne ein festen
Aufenthsaltsstatus in Berlin leben, die keinen Zugang zum
Arbeitsmarkt haben, das heißt die dürfen auch nicht
arbeiten die Eltern dürfen nicht arbeiten."
Die Rütli-Schule
Neukölln ist eine Hauptschule, die schwächsten Schüler
sind hier unter sich. Schon gibt es Forderungen, Hauptschulen
generell abzuschaffen.
Die Zustände hier
haben auch die Bundesregierung alarmiert. Maria Böhmer,
CDU Bundes-Integrationsbeauftragte traf sich mit Schülern
und Schulleitung:
"Es ist auch
dringend notwendig, dass solche schulen unterstützt werden.
Sondern dass man ihnen unterstützung un hilfe gibt. Es
ist
unabdingbar, dass Schulsozialarbeit statfindet. das ist jetzt
in die wege geleitet worden."
Berlins Schulsenator
hat jetzt arabisch-sprachige Sozialarbeiter zugesagt. Und:
Ab Montag gibt es wieder einen Schulleiter. Die Stelle war
seit Monaten unbesetzt.
realisiert
von Tilman Steffen ...zurück
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